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Welche Regalarten gibt es in der Lagerlogistik?

Welche Regalarten gibt es in der Lagerlogistik?

Regale sind das tragende Element bei jeder Lagerlogistik. Bedarfsgerecht geplant und umgesetzt, sichern Sie einen optimalen Raumnutzungsgrad – das Verhältnis von belegtem Raumvolumen zu dem gesamt verfügbaren Raumvolumen.

Die Frage, welche Regalarten es in der Lagerlogistik gibt, lässt sich dabei im ersten Schritt recht einfach beantworten. Regale werden grundsätzlich in folgende verschiedene Arten eingeteilt: Palettenregale, Fachbodenregale, Kragarmregale, Durchlaufregale, Weitspannregale, Bühnensysteme sowie Paternoster- beziehungsweise Liftregale. Wie sich diese einzelnen Arten grundsätzlich unterscheiden, welche Spezifikationen des jeweiligen Grundtyps bestehen und worin wiederum deren Vorteile liegen, wird bei näherer Betrachtung schnell deutlich.

Große Läger verfügen oftmals über eine Vielzahl an unterschiedlichen Regaltypen „nebeneinander“. Ganz so, wie es die Intralogistik – die logistischen Material- und Warenflüsse innerhalb eines Betriebsgeländes – erfordert. Jede Regalart beziehungsweise jeder Regaltyp hat dabei sein ganz eigenes Charakteristikum beziehungsweise Leistungsspektrum. Hier eine Übersicht:

Mit dem klassischen Palettenregal lassen sich zwei Arten der Lagerung realisieren: zum einen die dynamische und zum anderen die statische Lagerung. Dynamisch bedeutet: die Paletten sind innerhalb des Regals beweglich beziehungsweise das ganze Regal ist beweglich. Statisch bedeutet: die Paletten verbleiben innerhalb des Regals auf ihrer Position.

Zur dynamischen Palettenlagerung gehören die Regaltypen:

  • Durchlaufregal (die Paletten rollen hierbei auf leicht geneigten Rollenbahnen hinab in einen Kanal aus Regalständern – von der „Einlagerseite“ auf die „Auslagerseite“ (Fifo-Methode)),
  • Einschubregal (die Paletten werden auf leicht geneigten Rollenbahnen hinauf in einen Kanal aus Regalständern geschoben – das Regalfach wird nur von der „Einlagerseite“ bedient (Lifo-Methode)),
  • Shuttle-Kompaktlager (die Paletten fahren auf selbständig fahrenden Shuttles in einem Regalkanal) sowie
  • Verfahrbares Regal (das ganze Regal fährt auf elektrisch angetriebenen Sockeln und eröffnet Staplerfahrern so neue Regalgänge zum Ein- und Auslagern).

Zur statischen Palettenlagerung gehören die Regaltypen:

  • Einplatzregal (zwischen zwei Ständern befindet sich jeweils nur eine Ladeeinheit pro Fach),
  • Mehrplatzregal Breitgang (zwischen zwei Ständern befinden sich mehrere Ladeeinheiten, die von Staplern oder Regalbediengeräten bedient werden),
  • Mehrplatzregal Schmalgang (zwischen zwei Ständern befinden sich mehrere Ladeeinheiten, die von Regalbediengeräten oder Schmalgangstaplern bedient werden)
  • Hochregal-Silo (hierbei tragen die Regalständer/-auflagen die Dach- und Wandelemente des Lagers) sowie das
  • Einfahr-/Durchfahrregal (Beim Einfahrregal fahren die Flurförderzeuge einseitig in die Regalfelder ein (Lifo-Methode), beim Durchfahrregal zweiseitig (Fifo-Methode).

Grundsätzlich teilen sich die Regalarten in Regale für palettierte und nicht-palettierte Güter/Waren

Neben den Regalen für Paletten beziehungsweise Europaletten bilden die Fachbodenregale eine zweite große Gruppe unter den Regalarten. Ihre Anzahl an Ausfertigungen ist – konstruktionsbedingt – nahezu grenzenlos:

  • Stecksystem-Fachbodenregale (flexible Regalart für ein- und mehrgeschossige Regalzeilen)
  • Schraubsystem-Fachbodenregale (flexible Regalart für eingeschossige Regalzeilen)
  • Büro-Fachbodenregale (speziell zur platzsparenden Lagerung von Aktenordnern)
  • Verfahrbares Fachbodenregal (das Regal fährt auf elektrisch oder manuell angetriebenen Sockeln und eröffnet einen Arbeitsgang nach Bedarf)
  • Fachbodenhochregal (mit Bauhöhen bis weit über 10 Metern für den Einsatz im Schmalganglager)

Alle Fachbodenregale eint dabei der hochbelastbare Boden aus Stahlblech, die Möglichkeit zur Ausgestaltung als Einzel- oder Doppelregal und der direkte Zugriff per Hand auf nicht palettierte Ware in Klein- und Kleinstgebinden.

Kragarmregale – als dritte Gruppe unter den Regalarten – stellen das genaue Gegenteil von Fachbodenregalen dar. Sie haben erstens keine Böden, müssen zweitens immer mit einem Flurförderzeug bedient werden und stellen drittens die bedarfsgerechte Lösung für alle extrem langen, schweren und sperrigen Lagergüter dar.

Jede Lagerlogistik braucht ihre ganz eigene Regalart

Als vierte Gruppe präsentieren sich die Stückgut-Durchlaufregale. Sie gehören zu den Regalen für nicht-palettierte Güter/Waren, die streng nach der Fifo-Methode gelagert und die ausschließlich von Hand bedient werden. Dabei rücken Kleinteile beziehungsweise Packungen und Boxen von kleiner bis mittlerer Größe selbstständig auf Rollen über die gesenkte Oberfläche zur Entnahmestelle vor.

Regalart Nummer fünf ist das Weitspannregal – der „große, starke Bruder“ des Fachbodenregals. Weitspannregale bieten nicht palettierten und vor allem sperrigen, schweren und voluminösen Gütern den notwendigen Raum, den sie in alle Richtungen brauchen.

Eine Klasse für sich ist die sechste Regalart, die auf den ersten Blick nicht wie ein Regal wirkt – und auch nicht so heißt. Gemeint sind die sogenannten Bühnensysteme. Dabei handelt es sich selbsttragende, begehbare – und oftmals auch mit Hubwagen befahrbare – Stahlbaukonstruktionen, die eine zusätzliche Lagerebene beziehungsweise zusätzlichen Lagerraum schaffen, ohne dabei weitere, teure Grundfläche zu beanspruchen. Bühnensysteme schaffen so – gerade gegenüber fest eingezogenen Zwischengeschossen – eine Vielzahl an individuellen, flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten. So können sie beispielsweise als Kommissionierbühnen eingesetzt werden, die neuen Platz für eine darunterliegende Produktionsstraße bietet. Der Materialfluss in den „neuen ersten Stock“ kann dabei mittels Flurförderzeugen oder Fördertechnik ablaufen und der Zugang für die Mitarbeiter kann über Treppen oder – bei größeren Anlagen – über integrierte Aufzüge erfolgen.

„Ware zum Mensch“ statt „Mensch zur Ware“

Einen ganz eigenen Ansatz zur Lagerung von Lasten verfolgen die Paternoster- und Liftregale. Während bei allen anderen Regalarten das Prinzip vorherrscht, dass sich der Lagermitarbeiter – mit oder ohne Flurförderzeug – zur Ware/zum Ladegut hinbewegt, drehen die Paternoster-/Liftregale den Spieß um und fördern die Ware beziehungsweise das Ladegut zum Lagermitarbeiter hin.

Das Paternosterregal bedient sich dafür einer Konstruktion auf Basis eines vertikalen Umlaufregals – einem geschlossenen System von zusammenhängenden Trägern. Das Liftregal arbeitet nach dem klassischen Fahrstuhlprinzip. In beiden Ausführungen können Mitarbeiter kleine Lagergüter mittels einer ergonomisch günstigen Bedienöffnung entnehmen. Dieses Verfahren wirkt sich überall dort besonders wirtschaftlich aus, wo der Platz oder die Kommissionierzeit bei statischer Lagerung nicht mehr ausreichend ist. Hier spielt das Paternoster-/Liftregal seine Vorteile aus.

Tiefergehende Informationen zu technischen Daten wie zum Beispiel Tragfähigkeiten, Materialbeschaffenheit, Konstruktionsmerkmalen und selbstverständlich Abmessungen finden Sie auch unter schulte-lagertechnik.de.

Topics: Regale, Lager